Mittwoch, 14. Oktober 2009

Es schneit!

Ab heute wird es 68 Tage jeden Tag ein kleines bisschen dunkler und dann nochmal 68 Tage jeden Tag ein wenig heller bis wir wieder bei der heutigen Tageslichtdauer sind.

Was für Aussichten! Höchste Zeit um die Kerzen- und Alkoholvorräte aufzustocken....
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Sonntag, 11. Oktober 2009

The Lindsey Show

Gestern abend im Globen: Fleetwood Mac, erstmals seit 20 Jahren wieder in Stockholm. Das Line-up ist fast das der erfolgreichsten Zeit von 1975 bis 1987, lediglich Christine McVie fehlt. Seit März ist die Band auf Tour und spielt jeden Abend das exakt gleiche Programm - vom Opener "Monday Morning" bis zu Stevie Nicks "Silver Spring" als Schluss des Zugabenblocks. Dabei ist die Globen Arena komplett bestuhlt - schliesslich stehen vier 60-jährige auf der Bühne und das Publikum ist keinen Deut jünger.

Gleich am Anfang versaut Stevie "The Chain" und "Dreams", zwei der besten Songs aus dem Rumours Album. Aber dann beginnt die Lindsey Show: Während Mick, John und Stevie den grössten Teil der letzten 30 Jahre mit Alkohol und Drogen verbracht haben scheint sich Herr Buckingham von biologisch angebauten Karotten ernährt zu haben: schlank und durchtrainiert, voller Energie, Vitalität (und schwer zu ertragender Arroganz) rettet er die Show. Dabei scheinen die Bandmitglieder in der ersten halben Stunde keinerlei Notiz voneinander zu nehmen; zumindestens bis Stevie nach "Sarah" auf Lindsey zugeht und ihn umarmt. Danach wird das Konzert merklich besser, Lindsey spielt mit dem 1987er Hit "Big Love" das neueste Lied des Abends solo-akustisch und ab geht die Show. Später darf Stevie sogar noch einen ihrer Solo-Hits singen ("Stand Back") und schliesslich beenden "Don't Stop" (das einzige Christine McVie Lied des Abends) und "Silver Spring" ein etwas merkwürdiges Konzert.

Nächstes Mal werde ich das Konzert sausen lassen und stattdessen einen Fleetwood Mac Abend zu Hause organisieren - mit den guten alten Original Versionen von CD.
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