Donnerstag, 18. Februar 2010

Ich hätte da mal 'ne Frage

Bereits seit 1950 besitzt Stockholm eine U-Bahn, auf schwedisch tunnelbana. Das Streckennetz erstreckt sich über 108 km und im Jahr 2007 haben über 300 Millionen Passagiere die 100 Stationen benutzt. Bei knapp 2 Millionen Einwohnern im Grossraum Stockholm macht das über 150 Fahrten pro Kopf und Jahr - Weltrekord.

Viele der Bahnhöfe sind von Künstlern verschönert und so wird die tunnelbana oft als die grösste Kunstgalerie Europas bezeichnet. Ich wollte schon lange mal einen Fototrip in den Untergrund organisieren, dazu hoffentlich demnächst mehr.

Aber nun zu meiner Frage: laut Website des tunnelbana Betreibers Storstockholms Lokaltrafik (SL) wird die neueste Generation von Zügen weitestgehend elektronisch ferngesteuert, der Fahrer überwacht lediglich das Schliessen der Türen und gibt das Anfahrsignal. Warum schafft es dann die tunnelbana niemals ohne eine zwischenzeitliche Vollbremsung von einem Bahnhof zum nächsten? Es gibt ja schliesslich keine Fussgängerüberwege oder Wildwechsel/Elchwechsel.
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5 Kommentare - Vielen Dank!:

  1. Ich kenne diese Problematik von der Londoner DLR (Docklands Light Railway) Auch die fährt vollautomatisiert und zickt. Wir haben ihr schon den Beinamen DrecksLightRailway gegeben...
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  2. Vielleicht, damit die Schweden nicht so viel trinken... ;-) Denn am Samstag Abend provoziert doch jede Vollbremsung den Einsatz von Sägemehl... :-) Diese volkserzieherische Maßnahme der tunnelbana hatte aber bis jetzt noch keinen Erfolg, würde ich sagen....;-)
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  3. Haha, ich schmeiss mich weg. Das gefällt mir.
    :o)
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  4. Ich denke diese kleinen Pausen wurden vor der Einführung der Fernsteuerung mit den Gewerkschaften so vereinbart und mussten deshalb in die automatischen Programmabläufe mit eingebaut werden.
    Johan
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