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| Grafik: www.freedawit.com |
Die schwedische Diplomatie wehrt sich gegen den Vorwurf, nicht genug für Dawit zu tun. Doch was immer die schwedische Regierung bislang unternommen hat scheint den eritreischen "Präsidenten" Isaias Afwerki ohnehin nicht zu beeindrucken. In einem Interview im Mai 2009 erklärte er: "Wir werden keinen Gerichtsprozess zulassen und wir werden ihn nicht frei lassen. Wir wissen, wie man mit seiner Art umgeht. (...) Für mich ist Schweden irrelevant. Die schwedische Regierung hat nichts mit uns zu tun".
Wikipedia schreibt zu Eritrea unter anderem:
Menschenrechtslage
Laut Reporter ohne Grenzen nimmt das Land in der Rangliste der Pressefreiheit 2009 den 175. und damit letzten Platz ein – hinter Turkmenistan und Nordkorea. Gemäß Amnesty International werden Regierungskritiker, Deserteure und Eritreer, die im Ausland um Asyl ersucht haben, inhaftiert und gefoltert. Insgesamt betrachten viele internationale Beobachter das politische System in Eritrea als repressiv oder gar als Diktatur. Die Regierung hält dem entgegen, dass sich Eritrea nach wie vor im Übergang zur Demokratie befinde, von Äthiopien bedrängt werde und sich deswegen bis heute praktisch im Krieg befände. Die Beziehungen Eritreas zu seinen Nachbarstaaten sind gespannt. Ein Sturz der jungen Regierung würde dadurch verhindert werden. Jedoch werden in Eritrea systematisch gravierend Menschenrechte verletzt. Der US Menschenrechtsreport berichtet u.a. von außergesetzlichen Exekutionen und Folter bis zum Tod. 10% der einheimischen Bevölkerung sind zudem militarisiert.
Religionsfreiheit
Religiöse Minderheiten, welche nicht zu den offiziell zugelassenen gehören, vor allem evangelikale Gruppen sowie Zeugen Jehovas, sind, besonders seit 2002, von staatlichen Repressionen betroffen. Tausende evangelikale Christen wurden mehreren Berichten zufolge aufgrund ihres Glaubens monate- oder jahrelang eingesperrt und gefoltert. Zu den wegen ihres Glaubens Inhaftierten gehörte Anfang 2008 auch eine Gruppe von etwa 70 Muslimen, die sich weigerten, den von der Regierung eingesetzten Mufti als ihr Oberhaupt anzuerkennen. In dem jährlich veröffentlichten Open Doors Weltverfolgungsindex (WFI), welcher die Länder mit der stärksten Christenverfolgung aufzeigt und analysiert, liegt Eritrea im Jahre 2009 an neunter Stelle. Demnach gehört das Land zu den Ländern auf der Welt, in denen Christen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit am stärksten verfolgt, eingesperrt und gefoltert werden.






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