Dienstag, 25. Mai 2010

Zlatan und die Nationalmannschaft

Herr Ibrahimovic. Foto: Luis Antonio Rodríguez Ochoa
Die Schweden lieben ihren Zlatan. Doch den Herrn Superstar plagen arge Probleme mit der Attitüde: in einem heute erschienenen Interview mit der Zeitschrift Café beschreibt er seine Motivationsprobleme bezüglich seiner Mitwirkung in der Nationalmannschaft. Bereits nach dem letztjährigen Scheitern in der WM Qualifikation erbat sich Zlatan eine Auszeit in der landslaget, die noch andauert. Der seit sechs Monaten amtierende neue Nationaltrainer Erik Hamrén hat diese Woche bestätigt, dass es bislang noch keinerlei Gespräche mit dem Barcelona-Profi gegeben hat.

Das wird sich laut des heute erschienen Interviews auch so schnell nicht ändern: "Wäre Schweden bei der WM Endrunde dabei gewesen hätte ich sicherlich gespielt, wenn man mich gebeten hätte; aber nun sind wir nicht bei der WM und ich bin nicht in der Nationalmannschaft. Aber wenn du mich nach dem Sommer nochmals fragst und ich mich dann so fühle wie ich mich heute fühle werde ich weiterhin nicht dabei sein. Mir fehlt die Motivation, ganz einfach. Und ohne Motivation kann ich keinen Beitrag leisten."

Aber er weiss auch wie der Erfolg gelingen könnte: "För att ta medalj i de större sammanhangen krävs det nog elva Zlatan och det har vi inte. Inte just nu. Men det kanske kommer." (frei übersetzt: Um einen Erfolg bei einem grossen Turnier feiern zu können benötigten wir elf Zlatans, aber die haben wir nicht. Jetzt nicht. Aber vielleicht bald.).

Was für ein Glück, dass es nur einen Zlatan Ibrahimovic gibt - elf wären schlichtweg nicht zu ertragen.
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