Mittwoch, 13. August 2008
Mittwoch, 4. Juni 2008
Sveriges Nationaldagen

Seit zwei Wochen will das Sonnengescheine nicht mehr aufhören, täglich springt das Thermometer über 25 Grad. Da kommt ein Feiertag gerade Recht: am Freitag ist Sveriges Nationaldag, der erst zum 25. mal begangen wird (der 6. Juni wurde vorher als Flaggentag gefeiert). Doch erst seit 2005 ist der Tag auch wirklich arbeitsfrei, damals wurde der Nationalfeiertag aufgewertet, gleichzeitig jedoch der Pfingstmontag zum Arbeitstag erklärt (eigentlich ein schlechter Tausch, da der 6. Juni in zwei von sieben Jahren auf ein Wochenende fällt, während der Pfingstmontag immer ein langes Wochenende garantiert).Also ist am Freitag frei und die Schweden schmücken alles was sich nicht wehren kann in blau und gelb und werfen sich ins Getümmel. Stockholm bietet viel am 6. Juni; überall wird gefeiert, es gibt reichlich Konzerte sowie historische und folkloristische Darbietungen.
Die blau-gelbe Parade wird sich dann fortsetzen bis die Schwedische Mannschaft aus der Fussball Europameisterschaft ausscheidet. Dann ist grosses Drama angesagt.
Schade, dass ich am Freitag schon in der Früh nach Südtirol aufbreche. Allerdings ist eine Woche Motorrad fahren mit den Jungs auch nicht zu verachten. Da zeigt sich dann wieder was ein Zweitmotorrad wirklich wert ist...
Vi hörs!
Raffe
Labels: Motorrad, Reise, Schwedisch, Sommer, Stockholm, Südtirol
Dienstag, 15. April 2008
Wohnungssuche in Stockholm
Zusätzlich kompliziert wird der Mietmarkt dadurch, dass Wohnungseigentümer ihre Wohnungen nur unter bestimmten Bedingungen vermieten dürfen, so zählt z.B. eine zeitweiliger Auslandsaufenthalt als Grund. Wer mieten will, muss auf eine frei werdende regulierte Wohnung warten (zur Zeit Wartezeiten bis zu 10 Jahre) oder sich eine Wohnung im sogenannten Zweitmarkt mieten. Hier werden Wohnungen mit grosszügigen Mietaufschlägen untervermietet oder das Recht auf den Einzug in eine günstige Mietwohnung wird für Bares verkauft. Das ist am Rande der Legalität und es hat in letzter Zeit vermehrt Gerichtsurteile gegeben, die diese Praxis als Mietwucher verurteilen.
Im August letzten Jahres habe ich begonnen mir eine Wohnung zu suchen. Nach und nach habe ich mir zwischen 30 und 40 Wohnungen angeschaut, die meisten sind von recht geringem Standard und hoffnungslos überteuert. Im November bin ich schliesslich nach Stockholm gezogen, habe erst in einem Hotel und dann in einem Ein-Zimmer Appartment in der historischen Altstadt gewohnt. Glücklicherweise bot mir nach einigen Wochen ein Arbeitskollege eine Traumwohnung in bester Lage an. Seit Januar lebe ich nun mitten im lebhaften Ausgehviertel Birkastan, von meiner Dachterasse blicke ich genau nach Süden über das komplette Stadtzentrum. Der Sommer kann kommen!
Ralf
Labels: Schwedisch, Stockholm, Winter
Sonntag, 13. April 2008
Jag talar bara liten svenska.
Tjena!
Mein erster Post im neuen Blog: so ähnlich muss sich ein Schriftsteller vor dem berühmten leeren Blatt Papier fühlen. Eine weitere Parallele zum verhinderten Schriftsteller drängt sich mir auf: ich habe keine Leser. Also kann ich munter drauf los schreiben, die Folgen werden überschaubar bleiben...
Mein grösstes Problem nach fünf Monaten bleibt die Sprache: Trotz Einzelunterricht lassen meine Fortschritte zu wünschen übrig. Das liegt zum grossen Teil daran, dass die überwiegende Mehrzahl der Schweden hervorragend Englisch spricht und ich somit selten gezwungen bin
Schwedisch zu sprechen. Mittlerweile kann ich recht gut Schwedisch lesen und habe sogar eine Tageszeitung abonniert. Zur Konversation reicht mein Wortschatz jedoch noch nicht aus, und bei meinem etwas lauen Lerneifer wird sich das auch in den nächsten Wochen oder Monaten nicht entscheidend ändern.Nun habe ich mir ein schwedisches Kinderbuch gekauft: Mästerdetektiven Blomkvist. Vielleicht hilft mir das auf die Sprünge?
Vi hörs!
Raffe
Labels: Schwedisch, Stockholm
